Im Kundenservice hast du gelernt, Anliegen zu verstehen, Informationen zu ordnen und auch bei unklaren Situationen freundlich zu bleiben. Wenn du dir mehr persönlichen Kontakt wünschst, kann der Wechsel ins Fundraising interessant sein.
Die Erfahrung im Zuhören ist dabei wertvoll. Gleichzeitig kommt eine neue Aufgabe dazu: Du eröffnest Kontakte selbst und gewinnst Menschen für die regelmäßige Unterstützung sozialer Projekte.
Was du aus dem Service mitbringst
Viele gute Servicegespräche beginnen mit einer genauen Frage. Was ist passiert? Was wurde verstanden? Welche Information fehlt noch? Diese Aufmerksamkeit hilft auch im persönlichen Vertrieb.
Wer schon Beschwerden bearbeitet hat, kennt außerdem den Unterschied zwischen einer sachlichen Rückfrage und einer verärgerten Reaktion. Du hast möglicherweise gelernt, dein Tempo anzupassen, Missverständnisse zu erkennen und verständlich zusammenzufassen.
Beschreibe solche Fähigkeiten möglichst konkret. „Ich kann mit Menschen umgehen“ bleibt allgemein. Eine Situation, in der du eine schwierige Frage geklärt hast, zeigt eher, wie du tatsächlich arbeitest.
Von der Antwort zur eigenen Ansprache
Im Service kommt häufig jemand mit einem Anliegen auf dich zu. In der Förderergewinnung bist du die Person, die das Gespräch beginnt. Dein Gegenüber kennt weder dich noch unbedingt das vorgestellte Projekt.
Du brauchst deshalb einen klaren Einstieg. Danach erklärst du das Anliegen, beantwortest Fragen und sprichst eine finanzielle Unterstützung an. Du trägst Verantwortung dafür, den Gesprächsverlauf aktiv mitzugestalten.
Wenn du im Outbound-Service gearbeitet hast, ist dir diese Initiative vielleicht schon vertraut. Der persönliche Kanal bringt trotzdem andere Anforderungen mit: Du nimmst Reaktionen unmittelbar wahr, bist vor Ort unterwegs und musst dich auf wechselnde Situationen einstellen.
Was sich im Arbeitsalltag verändert
Ein Wechsel vom Headset in persönliche Gespräche bedeutet mehr als ein anderes Kommunikationsmittel. Wege, Außeneinsätze und Wetter gehören dazu. Auch die Zahl und Länge der Kontakte können sich von deinem bisherigen Arbeitsalltag unterscheiden.
Zur Tätigkeit kann weiterhin digitale Erfassung gehören. Wenn dein Hauptwunsch weniger Bildschirmarbeit ist, prüfe also die tatsächliche Mischung aus Gespräch und Dokumentation.
Bei Better Impact unterstützt dich beim Junior-Einstieg eine bezahlte Einarbeitung mit persönlichem Mentoring. Erfahrung im Vertrieb ist dafür nicht erforderlich. Du solltest aber aktiv auf Menschen zugehen wollen und sehr sicher Deutsch sprechen.
Stelle die richtigen Vergleichsfragen
Wie werden neue Kontakte gewonnen? Welche Unterstützung bekommst du beim Einstieg? Wie funktioniert die leistungsabhängige Vergütung? Welche Einsatzorte sind für dich möglich?
Du kannst dich aus ganz Österreich bewerben. Der konkrete Ort und deine Verfügbarkeit werden individuell besprochen. So vergleichst du die neue Tätigkeit anhand ihrer tatsächlichen Bedingungen.
Lies mehr über die Junior-Rolle, die Einarbeitung und den Unterschied zwischen Telefon, Infostand und Haustürarbeit.
