Selbständig oder angestellt: Was bleibt netto?
Ob du ein Fixum oder eine selbständige Vergütung vergleichst: Entscheidend ist, was dein Angebot über ein ganzes Jahr bedeutet. Unser kostenloser Selbständig-oder-angestellt-Rechner für Österreich macht die beiden Rechenwege sichtbar. Mit dem Schieberegler von 1.000 bis 10.000 € spielst du verschiedene Beträge durch.
Im Budgetmodus ist dein Ausgangsbetrag das monatliche Unternehmensbudget. Für die selbständige Seite wird daraus ein Honorar ohne Umsatzsteuer; beim Fixgehalt werden zuerst die Arbeitgeberabgaben berücksichtigt. In den beiden alternativen Betragsansichten vergleichst du selbständigen Umsatz und Arbeitnehmerbrutto. Der Rechner zeigt für beide Modelle ein geschätztes Jahresnetto und dessen Durchschnitt pro Monat.
Warum Selbständigkeit mehr Honorar ermöglichen kann
Ein Angestelltengehalt kostet den Betrieb mehr als das Arbeitnehmerbrutto: Zusätzlich fallen Arbeitgeberabgaben an. Werden diese Budgetanteile bei einer tatsächlich selbständigen Zusammenarbeit als höheres Honorar vereinbart, kann daraus ein Netto-Vorteil entstehen. Genau diesen Fall zeigt die vorausgewählte Ansicht „Gleiches Unternehmensbudget“.
Das ist eine transparente Rechenannahme und kein Nachweis, dass Selbständige allgemein mehr verdienen. Die Höhe des Honorars wird vereinbart. Eigene Kosten, Rücklagen für freie Zeiten und persönliche Absicherung gehören in deine Planung.
Was bedeutet der Startwert von 3.000 €?
Im Budgetmodus stehen dem Unternehmen 3.000 € pro Monat bzw. 36.000 € pro Jahr zur Verfügung. Selbständig werden im Beispiel 36.000 € Honorar ohne Umsatzsteuer vereinbart. Beim Angestelltenmodell werden aus denselben 36.000 € Bruttogehalt und Arbeitgeberabgaben finanziert. Der Rechner ermittelt daraus das mögliche Bruttogehalt bei 12 oder 14 Bezügen.
Alternativ: gleiche Umsatz- und Bruttobeträge vergleichen
Die bisherigen Ansichten bleiben verfügbar. In der Ansicht „Gleicher Monatsbetrag“ werden monatlich 3.000 € selbständiger Umsatz und 3.000 € Brutto-Fixgehalt angesetzt. Mit 14 Gehaltsbezügen ergibt das beim Fixum 42.000 € Jahresbrutto, während die selbständige Seite mit 36.000 € Jahresumsatz rechnet. Diese unterschiedlichen Jahressummen siehst du direkt im Ergebnis.
Für dieselbe jährliche Umsatz-/Bruttosumme kannst du „Gleicher Jahresbetrag“ wählen. Dann werden die 36.000 € beim Fixgehalt auf 14 oder 12 Bezüge verteilt. Im Jahresbetragsmodus sind Arbeitgeberkosten noch nicht gleichgesetzt. Das leistet der zusätzliche Budgetmodus für die hier erfassten Abgaben; weitere Vertragsleistungen werden nicht bewertet.
Warum das 13. und 14. Gehalt sichtbar ist
Urlaubs- und Weihnachtsgeld können für den Jahresvergleich einen Unterschied machen. Der Rechner setzt zunächst zwei zusätzliche Bezüge voraus. Ob und in welcher Höhe sie zustehen, ergibt sich aus der jeweiligen kollektivvertraglichen oder vertraglichen Regelung. Du kannst auch auf zwölf Bezüge umstellen.
Das große Netto-Ergebnis ist ein Monatsdurchschnitt aus dem ganzen Jahr. Den geschätzten laufenden Nettobezug und die Summe der Sonderzahlungen findest du zusätzlich in der Fixgehalt-Karte. So kannst du Jahresvergleich und tatsächliche Auszahlungen auseinanderhalten.
Welches Modell passt zu deinem Einstieg?
Deine Entscheidung hängt neben den Zahlen auch von der Aufgabe, dem Vergütungsmodell und deinen persönlichen Plänen ab. Bei einer selbständigen Tätigkeit gehören eigene Betriebskosten und die Planung der Abgaben dazu. Beim Fixgehalt schaust du auf die vereinbarten Bezüge und Bedingungen deines Arbeitsverhältnisses.
Für deinen Einstieg bei Better Impact lernst du in den Stellenanzeigen Aufgaben und Voraussetzungen kennen. Die konkrete Vertragsform, Vergütung und Einarbeitung besprechen wir für dein Angebot. Weitere Fragen findest du in unserem Ratgeber zur Vergütung im Fundraising.