Das ist eine der wichtigsten Fragen, wenn du über einen Fundraising-Job nachdenkst. Du musst nicht jeden Raum unterhalten oder spontan eine Rede halten können. Du solltest aber bereit sein, fremde Menschen anzusprechen und ein Anliegen verständlich zu vertreten.
Dieser Selbstcheck hilft dir, die Tätigkeit konkreter einzuschätzen. Er ersetzt kein persönliches Kennenlernen und vergibt keine Punktzahl für deinen Charakter.
1. Interessiert dich die tatsächliche Aufgabe?
In der persönlichen Förderergewinnung erklärst du soziale Projekte und sprichst eine regelmäßige finanzielle Unterstützung an. Du arbeitest damit an deren Finanzierung. Überlege, ob du genau diese Aufgabe übernehmen möchtest.
Ein allgemeiner Wunsch, etwas Sinnvolles zu machen, ist ein guter Ausgangspunkt. Für die Berufsentscheidung hilft die genauere Frage: Kannst du dir vorstellen, andere aktiv um Unterstützung zu bitten?
2. Möchtest du auf unterschiedliche Menschen eingehen?
Manche Gesprächspartner stellen viele Sachfragen. Andere möchten nur eine kurze Erklärung. Wieder andere haben kein Interesse. Du brauchst Aufmerksamkeit dafür, was die Person gerade sagt, und die Bereitschaft, darauf angemessen zu reagieren.
Ein ruhiger Gesprächsstil kann dabei genauso passend sein wie ein lebhafter. Entscheidend ist, ob du verständlich kommunizierst, zuhörst und deine Aufgabe aktiv wahrnimmst.
3. Wie stehst du zu Feedback?
Wenn du etwas Neues lernst, werden nicht alle Versuche funktionieren. Kannst du dir einen konkreten Hinweis anhören und ihn ausprobieren? Fragst du nach, wenn du ihn noch nicht verstehst?
Du musst jede Rückmeldung nicht sofort richtig umsetzen. Hilfreich ist aber die Bereitschaft, deine eigene Arbeitsweise anzuschauen, statt nur auf die Reaktion des Gegenübers zu warten.
4. Kannst du den Außenalltag realistisch einplanen?
Wege, Wetter und wechselnde Gesprächssituationen gehören zum persönlichen Außeneinsatz. Überlege, wie das zu deinem gewünschten Arbeitsalltag und deiner Verfügbarkeit passt. Kläre tatsächliche Bedingungen für deinen möglichen Einsatz, bevor du zusagst.
Sehr sichere Deutschkenntnisse sind für die Einstiegsrollen bei Better Impact wichtig. Du musst Informationen erklären und Rückfragen verstehen können; vorgesehen ist C1+-Niveau.
5. Akzeptierst du, dass ein Gespräch mit Nein enden kann?
Du kannst dich sorgfältig vorbereiten und trotzdem eine Absage bekommen. Dein Gegenüber entscheidet selbst über seine Unterstützung. Respektiere das und prüfe anschließend, woran du fachlich arbeiten kannst.
Wenn du grundsätzlich gerne erklärst, aber jede aktive Ansprache vermeiden möchtest, solltest du diesen Unterschied vor einem Einstieg offen ansprechen.
Was du aus deinen Antworten mitnehmen kannst
Du musst nicht alles schon beherrschen. Unterscheide zwischen einer Fähigkeit, die du lernen möchtest, und einer Aufgabe, die du dauerhaft nicht übernehmen willst. Das macht dein nächstes Gespräch über den Job konkreter.
Lies mehr über den Einstieg ohne Vertriebserfahrung und den Arbeitsalltag. Wenn du die Aufgabe kennenlernen möchtest, schau dir die Junior-Rolle an.
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